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Thema: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

  1. #11
    Benutzer Avatar von Ninalive
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Also ich hatte auch Haarausfall bekommen und habe eine Akne an den Oberschenkelinnenseiten (blöde Stelle, aber immerhin lässt es sich da verdecken- meistens) und auch ein wenig zwischen den Brüsten. Die Akne hat sich durch die Pilleneinnahme sehr gebessert, Haarausfall hingegen hat sich nicht groß verändert. Da ich sehr volles Haar habe ist aber auch (noch) alles ok. Ich mache mir nur Sorgen, weil meine Mutter fast keine Haare mehr auf dem Kopf hat und ich nicht möchte dass es mir irgendwann ähnlich geht. Ich habe auch eine Zeit Pantostin (Haarwasser mit Östrogen) genommen, hat aber auch nicht viel geändert, außer dass die Haare schneller gefettet haben.
    Abnehmen ist ja so eine Sache- erstens besteht bei o.g. Konstellationen sicher kein Übergewicht, bei mir hingegen schon ein leichtes-ich wiege bei einer Größe von 1,70 etwa 75-78 kg, aber leider hab ich auch nur mit Metformin und Ernährungsumstellung kein Gramm abgenommen-der Endo meinte jetzt dass es einfach an der bedeutend schlechten Konstellation von PCO-Insuliresistenz und jetzt der latenten UF bei Hashi liegt, dass ich nicht abnehme.
    Geändert von Ninalive (05.02.12 um 17:06 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Ohjeh, wenn ich das alles so höre/lese, dann wird mir ganz anders. Im Augenblick plagen mich Gott sei Dank keine dieser Symptome. Heißt aber ja nicht zwangläufig, dass es mir genauso ergehen wird. Kurz nach der OP und als ich merkte, dass das LT zuviel für mich wurde und ich in eine ÜF rutschte, hatte ich für wenige Tage etwas Haarausfall. Das legte sich aber zum Glück recht schnell.

    Gewichtszunahme ist eben überhaupt nicht der Fall bei mir. Eher das Gegenteil. Ich muss noch zahlreiche Nebenbaustellen abklären lassen, doch kein Arzt spielt da mit.
    Nebennierenschwäche, PCO.... und erst jetzt weiß ich, wie eng das alles miteinander verknüpft ist.

    Entschuldigt, dass ich soviele Fragen, teilweise wiederholt in den Raum werfe.
    Es ist nur ein sehr starker Einschnitt in meinem Leben, den ich durch Hashimoto erleben musste. Vorher, bis Juli/August letzten Jahres ging es mir super und ich war scheinbar kerngesund, hatte Ziele und Pläne und plötzlich geht sovieles nicht mehr. Ich brauche Zeit, um mich mit diesen Erkrankungen auseinanderzusetzen und dieses Forum gibt mir im Moment sehr viel Halt.

    Danke für Eure Geduld!

  3. #13
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    das Pantostin hatte meine Tochter auch schon und auch ell-granell (ist übrigens dasselbe!), es hatte auch bei uns
    keinen Erfolg. Zum Pantostin gabs auch noch Pantovigar und zu ell-granell noch Priorin.

    Meine Tochter hatte mit der Neo eunomin zu beginn auch mehr Hunger und hat dementsprechend zugenommen
    die erste Zeit 5 kg. Sie ist aber nicht in UF ihr TSH derzeit 0.03 und Ft4 68 und Ft3 59 %. LT wurde bei Pillenbeginn
    immer wieder angepasst meist 25µg.

    Sie hat die Pille vor 2 Wochen abgesetzt, hatte jetzt einen Ultraschall da sie sich die Gynefix (rein zur Verhütung)
    einsetzen lassen will.

    Alle ausprobierten Pillen mindestens über ein Zeitraum von 6 Monaten und länger hatten dermaßen Nebenwirkungen
    dass Pille dauerhaft nicht geht (Migräne mit Erbrechen und Aura, noch mehr Haarausfall auch Brustschmerzen und
    je nach Pille mit Schmerzen in den Beinen.
    Wenn Migräne und Beinschmerzen auftreten hätte ich Angst wegen Thrombose.

    Es ist echt blöd mit der Erkrankung,

  4. #14
    Benutzer Avatar von Ninalive
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Kenne ich das Problem, also ich habe einfach auf eine Überweisung an Endokrinologie bestanden und bin dann in die endokrinologische Ambulanz zur medizinischen Hochschule in Hannover gefahren ,dort wurde endokrinologisch so ziemlich alles abgecheckt, bis auf die Schilddrüse- lol, das musste ich dann dieses Jahr bei einem ansässigen Endokrinologen erst feststellen lassen- voll blöd. Aber ansonsten ist so eine Ambulanz das umfassendste, was du haben kannst und da Hashi bei dir ja schon bestätigt ist, kannst du das bereits sagen und dann können sie bei anderen Sachen anknüpfen.

  5. #15
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Ich war ja zweimal im Krankenhaus, wegen meiner Beschwerden. Beim ersten Mal wurde ich heimgeschickt, da alles ja psychisch bedingt sei und im zweiten Krankenhaus wurde ich dann endlich für voll genommen. Gut, dass ich noch eine Blinddarmentzündung hatte, war wohl auch so der Grund dafür.

    Jedenfalls werde ich jetzt sehen, was mein jetziger Gynäkologe morgen spricht. Zu einem anderen zu gehen, würde erneut Wochen dauern, bis ich einen Termin erhalte.
    Und sonst.... ja, die nächste BE bei meinem NUK habe ich am 13. Februar. Der Arzt ist gleichzeitig Facharzt für innere Medizin. Kann dieser dann auch eventuell meine Bedenken zwecks Nebennierenschwäche abklären?

  6. #16
    Benutzer Avatar von Ninalive
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Zitat Zitat von Coco Divine Beitrag anzeigen
    Ich war ja zweimal im Krankenhaus, wegen meiner Beschwerden. Beim ersten Mal wurde ich heimgeschickt, da alles ja psychisch bedingt sei und im zweiten Krankenhaus wurde ich dann endlich für voll genommen. Gut, dass ich noch eine Blinddarmentzündung hatte, war wohl auch so der Grund dafür.

    Jedenfalls werde ich jetzt sehen, was mein jetziger Gynäkologe morgen spricht. Zu einem anderen zu gehen, würde erneut Wochen dauern, bis ich einen Termin erhalte.
    Und sonst.... ja, die nächste BE bei meinem NUK habe ich am 13. Februar. Der Arzt ist gleichzeitig Facharzt für innere Medizin. Kann dieser dann auch eventuell meine Bedenken zwecks Nebennierenschwäche abklären?

    Ein normales Krankenhaus ist aber keine endokrinologische Spezialklinik oder Facheinrichtung. Dein NUK kann dich eventuell an Endokrinologie überweisen, dort solltest du deine Beschwerden zwecks PCO und NNS abchecken lassen, das geht da beides problemlos.

  7. #17
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Ok, gut.
    Hier in meiner Umgebung gibt es allerdings wohl kaum Endokrinologen. Deswegen nochmals ins KH zu müssen, wäre Horror!
    Ich werde morgen meinen Gyn. etwas unter Druck setzen, da die Beschwerden langsam immer mehr zunehmen. Jetzt setzte auch wieder Durchfall ein ohne anderen ersichtlichen Grund. Die Zysten werdens aber wohl nicht sein?? (sollte wieder welche vorhanden sein) Sowas geht ja recht schnell... heute hatte man keine Zysten und wenige Tage später sind welche vorhanden. So wurde es mir jedenfalls erläutert.

    Danke für die Infos! Ihr seid super!

  8. #18
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Frag doch mal den Gyn was ist wenn du die Pille nicht verträgst was es dann für ne Behandlungsmöglichkeit gibt?
    Teste ihn mall was er sonst noch drauf hat.

  9. #19
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    Ich rief heute an und er ist bereit die Test wegen PCO-Syndrom zu machen.
    Wann ich drankomme und was da gemacht wird, weiß ich nicht, ich soll gleich nochmal anrufen, dann erklärt er mir alles genauer.
    Heute als morgen wäre mir lieber. Ich bin schrecklich aufgeregt!

    Ich denke, wenn es das PCO ist, dass ich ihn dann direkt danach frage, ob und welche Alternativen es dann zur Pille gibt.

    Danke!!

  10. #20
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    Standard AW: Hashimoto, PCO-Syndrom und Pille?? Fragen, aber keine Antworten.

    @ coco divine

    ich weiss nicht aus welchem bundesland du kommst - in essen gibt es an der uniklinik eine pco-sprechstunde ( früher die langjährige pco-studie ) - vielleicht wäre das was für dich ? man wird da wirklich gründlich durchgecheckt.
    meine frauenärztin hat mich vor fast 10 jahren hingeschickt mit dem verdacht auf PCO - rausgekommen sind PCO, Hashi und IR.
    natürlich wurde mir dort auch metformin empfohlen, nach 3 jahren waren meine werte aber immer noch schlecht ( schlechter als ohne ) also habe ich es abgesetzt. erst seitdem ich mein l-thyroxin etwas hochgesetzthabe und auf KH-arme kost umgestiegn bin habe ich einen zyklus bekommen und meine zysten sind viel weniger geworden...aus früher "pso-typische eierstöcke mit vielen zysten" ist ein normaler eierstock und ein "dezent pco"....( oder so ähnlich)...und die IR bin ich ganz los geworden , wobei mir die zeitweise sogar diabetes einreden wollten....war wohl immer sehr grenzwertig :-/
    was ich eigentlich sagen wollte - du brauchst einen fähigen arzt , der dich komplett durchcheckt
    und
    das hochgepriesene metformin ist nicht immer ein wundermittel der ersten wahl - es geht auch ganz ohne.

    :-)

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